Zehn Maßnahmen zur Verbesserung im Gesundheitswesen
HAMBURG. - Die Selbsthilfeorganisationen Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB) und die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V. (DVMB) haben eine gemeinsame Erklärung zur Veränderung in der gesetzlichen Krankenversicherung abgegeben. Mit Sorge beobachten die Organisationen, die gemeinsam etwa vier Millionen chronisch Kranke in Deutschland vertreten, wie die Leistungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung zuungunsten ihrer Mitglieder eingeschränkt werden. Die Verbände machen nun konstruktive Vorschläge, die ihrer Meinung nach die Lage entspannen bzw. verbessern könnten. Mit dem zehn Punkte umfassende Maßnahmenkatalog schlagen die Selbsthilfeverbände vor, die „sprechende Medizin“ besser zu honorieren, um die Partnerschaft zwischen Arzt und Patient zu verbessern. Eine zentrale Forderung ist die Ermäßigung der Umsatzsteuer auf Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, wie das in anderen europäischen Ländern bereits der Fall ist.
Die Selbsthilfeorganisationen setzen sich vehement für den Erhalt des Solidarprinzips in der Gesetzlichen Krankenversicherung ein, dass auf verschiedener Ebene durch die Veränderungen im Gesundheitswesen bedroht ist. „Nur das Solidarprinzip kann sicherstellen, dass alle Menschen in Deutschland eine angemessene Versorgung im Krankheitsfall erhalten können“, erklärt Hans-Detlev Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Psoriasis Bund e.V..
Vorschläge der Verbände zu Veränderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung:
Juni 2008